#twittergrind – Tägliches Update zum Drachenlord am 16.07.2020

Es kam, wie es kommen musste.

Pünktlich um 10 Uhr waren eifrige Zuschauer am und um das Gericht versammelt. Das Netzwerk der “Hater” funktioniert also weiterhin wie ein Uhrwerk. Nur eine Person fehlte – Winkler hatte nämlich verpennt. Aber so ist das eben als Vollzeitarbeitsloser.

Nach Winklers verspäteten Eintreffen tauchten dann zuverlässig direkt die ersten Bilder vom Winkler online auf.

Allein mit der Anreise zum Gericht war Winkler komplett überfordert. Sich vorher Gedanken um einen Parkplatz machen? Fehlanzeige. Winkler parkte seinen Rudi A4 einfach im Halteverbot. Immerhin war man so nett und rief keinen Abschleppdienst.

Auch auf dem Weg zum Gerichte wurde Winkler abgefangen:

Hier das Jahr 2016 zum Vergleich:

2020 kann Winkler sich also nicht einmal mehr Socken anziehen, dazu hat er sich in vier Jahren kein neues Paar Schuhe leisten können (und wollen). Und von der völlig kaputten “Hose” oder abgenutztem T-Shirt brauchen wir gar nicht erst sprechen. Viele Obdachlose in Nürnberg dürften besser gekleidet sein als Winkler. Dazu macht dieses Outfit deutlich, dass Winkler eben geistig immer noch ein Kind ist und entsprechend auch mit über 30 noch wie ein 14-Jähriger Schüler durch die Welt watschelt.

Im Gericht wurden natürlich auch Aufnahmen vom Winkler gemacht.

Was die persönliche Schutzstaffel wohl mit Winkler beredet haben könnte? Der User ProxyPaige der Drachenschanze hatte dazu ein paar Ideen:

  • “Herr Winkler, da sind Sie ja endlich. Wir hatten uns schon Sorgen gemacht! Das nächste mal holen wir Sie natürlich mit Blaulicht ab und bringen Sie unverzüglich hier her.”
  • “Auf einem Anwohnerparkplatz? Nein, das ist kein Problem, wir schicken wen los, der alle Abschleppdienste im Umkreis kontaktiert.”
  • “Ja, wir wissen, dass Sie seit Ihrer Kindheit aus der Quelle, die mit ‘Kein Trinkwasser’ beschildert ist, trinken und daher nicht krank werden. Trotzdem müssen Sie im Eingangsbereich eine Maske tragen. Wir haben Ihnen natürlich eine mitgebracht, bitte sehr. Ja, es muss leider sein, darüber sind wir auch untröstlich.”
  • “Herrjeh, was haben Sie denn mit Ihrem Bein angestellt? Setzen Sie sich schleunigst hin. Nein, auf den Metalldetektor verzichten wir heute, sie sehen ja schon ganz geschafft aus.”

Gleich vorweg: Wegen Corona durften nicht alle interessierten Besucher als Zuschauer ins Gericht. Dazu gab es erhöhte “Sicherheitsmaßnahmen”; es wurde der Einlass in den Gerichtssaal streng kontrolliert und eine persönliche Schutzstaffel für Winkler abgestellt. Im Jahr 2020 im Freistaat anscheinend völlig normal.

Auch besitzt Winkler nicht einmal eine Schutzmaske. Dieser Umstand unterstreicht erneut recht deutlich, dass Winkler im Prinzip gar nicht mehr am realen gesellschaftlichen Leben teilnimmt. Ansonsten landet ja auch jeder Müll auf der Amazonwunschliste. Aber eine Maske? Dafür hat Winkler einfach keinen Bedarf, da er nie die Schanze verlässt, nie in Bars oder Restaurants geht oder andere Tätigkeiten verfolgt.

Einen eng anliegenden Verband am rechten Unterschenkel der Stampfer war ebenfalls neu. Bahnt sich das Wasser etwa langsam seinen Weg?

Nun aber zu der Verhandlung selber. Es folgen drei Berichte, wobei Bericht Nr. 1 die meisten Informationen enthält. Er stammt vom User CutzenBerger von der Drachenschanze.

Wie versprochen, hier mein Gedächtnisprotoll zur heutigen Gerichtsverhandlung. Gleich vorweg möchte ich sagen, dass es sich hierbei wirklich nur um ein Gedächtnisprotoll handelt, was heißt, dass es gut möglich ist, dass ich Dinge vergessen habe oder sie nicht völlig richtig widergebe. Gerne lasse ich mich berichtigen und Ergänzungen sind sowieso willkommen!

Also, wo fange ich an? Am besten am Anfang! Die Informationen, die auf Twitter kursierten, waren alle korrekt (Grüße gehen raus!). Verhandelt wurde folgender Fall:

Nachdem Rainer das Handy des Handtuch-Haiders (Oofmann) auf die Straße geworfen hat, war dieser irgendwann später nochmals Zaungast bei Rainer, wobei Rainer das tragische Opfer einer körperlichen Auseinandersetzung wurde. Außerdem hatte Oofmann angeblich(!!) ein Messer dabei. Also:


Kläger: Rainer
Angeklagter: Oofmann
Grund: Körperverletzung

Zwar war das Gericht Oofmann bereits zuvor mit dem Angebot entgegengekommen, dass dieser als Strafe 80(?) Arbeitsstunden hätte ableisten müssen, aber darauf hat dieser sich nicht eingelassen. Deswegen die heutige Verhandlung.

Zuerst aber vielleicht ein paar Sätze dazu, wie das als Zuschauer vor Gericht abläuft. Man kommt ins Gebäude, füllt einen Zettel bezüglich seiner Anschrift etc. aus (vermutlich wegen Coroner) und wird anschließend gefilzt. Sprich man muss durch einen Metalldetektor und Jacke, Taschen etc. werden durchleuchtet. Anschließend ging es dann weiter zu den Gerichtssälen.

Wer den Rainer sehen wollte, der musste das natürlich auch über sich ergehen lassen. Doch ganz offensichtlich galten für die Verhandlung verschärfte Sicherheitsvorkehrungen, weswegen wir alle vor dem Gerichtssaal direkt nochmal gecheckt wurden. Sprich Ausweise wurden eingezogen und kopiert, dann wurden Jacken nochmals durchsucht und man wurde abgetastet. Bis auf die Jacke durfte auch nichts mitgenommen werden. Auch Zettel und Stift waren verboten, sodass es jetzt eben nur ein Protokoll aus dem Gedächtnis ist. Auch wurden insgesamt nur sieben Besucher zugelassen, damit wegen Coroner genügen Abstand eingehalten werden konnte. Aus dem Grund sind auch nicht alle reingekommen. Pünktlichkeit lohnte sich also! Wer früh genug gekommen ist und sich ausweisen konnte, ist aber problemlos reingekommen, die Verhandlung war öffentlich.

Jetzt zur Verhandlung. Da Oofmann angeklagt war, ging es natürlich auch recht lange um Oofmann und um den Fall aus seiner Sicht. Oofmann war nach der Zerstörung von dessen Handy nochmal bei Rainer & dabei war es zu besagter Schlägerei gekommen, aus der Rainer ganz klar NICHT als Sieger hervorgegangen ist, sondern stattdessen kleinere Platzwunden im Gesicht davongetragen hat. Oofmann kam ohne Anwalt & hatte auch nicht wirklich eine erkennbare Strategie zu seiner Verteidigung. Oft hat er sich nur an Kleinigkeiten aufgehalten & nach eigener Aussage ist er nur nochmal zu Rainer gekommen, ein sachliches Gespräch führen, weil der Dregger eben dessen Handy auf dem Gewissen hatte & wohl auch im Internet die Story mit dem angeblich vorhandenen Messer verbreitet hat. Die Story wurde aber sowohl von der Richterin auch als vom Staatsanwalt restlos zerpflückt, weil Oofmann wohl wie gewohnt mit Bier und umgeschlungenen Handtuch aufgetaucht ist, was natürlich eine ganz miese Grundlage für ein sachliches Gespräch ist.


1. Zeuge: Die Polizistin

Weil Rainer zu spät gekommen ist (hat seine Verspätung wohl telefonisch angekündigt), wurde als erste Zeugin die Polizistin verhört, die dabei war, als Oofmann aufgegriffen wurde. Die war nicht nur sehr jung (glaub 25), sondern auch recht süß. Im Grunde ging es aber in dem Gespräch nur um das blöde Handtuch und dann hat sie noch ein wenig die Lage am schaurigen Berg geschildert. Wie der Haid aktuell ist, kann sie nicht sagen, weil sie inzwischen ihren Dienst in Nürnberg verrichtet. Davor war es aber normal, sechs bis sieben Mal bei einer Zehn-Stunden-Schicht beim Dicken vorbeizufahren. Warum sie von Emskirchen weg ist, stand nicht zur Diskussion.

2. Zeuge: Rainer

Während der Befragung der Polizistin hat es schließlich auch der Dicke ins Gericht geschafft. Laut Aussagen anderer Haider stand er mit seiner Karre auf einem Anwohnerparkplatz, weswegen die wohl in der Zwischenzeit versucht haben, ihn abzuschleppen zu lassen. Soweit ich weiß, hat das leider nicht geklappt. Naja egal.

Was kann man über Rainer sagen? Der sah eigentlich aus wie immer. Komplett zertretene Schuhe, kurze, extrem abgeratzte Stoffhose Meddlshirt, Irokesenschnitt mit kahler Stelle am Hinterkopf. Als er reingekommen ist, meinte ich, einen leicht unangenehmen Geruch wahrzunehmen, aber das kann auch Einbildung gewesen sein.

Als Mundschutz ein Bandana, das er aber direkt runternehmen durfte wegen ausreichend Abstand. Außerdem hatte er noch einen recht eng anliegenden Verband am rechten Schienbein, was man sicher auch auf den Bildern sieht, die schon überall rumfliegen, während ich das tippe.


Begonnen hat das ganze Spektakel natürlich mit der Frage nach Namen,Beruf etc., wodurch wobei direkt der klassische Rainer rausgekommen ist:

»Name?«

»Rainer, mit ai!«

»Mit dem Angeklagten verwandt oder verschwägert?«

»Nicht, dass ich wüsste.«

Außerdem ist er nach eigener Aussage noch immer selbstständig & verdient sein Geld mit Youtube. Von Arbeitslosengeld oder so wurde nichts gesagt.


Weiter ging es mit seiner Sicht der Dinge. Oofmann und andere Haider waren irgendwann nachts da, standen auf seinem Grundstück, haben gepöbelt, die Alarmanlage ausgelöst etc. man kennt es. Außerdem hat Oofmann ihn mit Bier bespritzt, bevor oder nachdem sie sich gegenseitig geschubst haben. Laut Rainer hat er Oofmann auch geschlagen. Aber natürlich nicht ins Gesicht! Das würde Rainer nämlich nie machen, weil er ja so stark ist. Wenn Rainer schlägt, dann eher in den Bauch oder so. Vielleicht hat er Oofmann auch an den Haaren gezogen. Kann sein, dass er was in der Hand hatte, das weiß er nicht mehr, weil es zu lange her ist. Irgendwann kam dann noch der S. dazu, der rumgeschrien hat, Oofmann solle ein angeblich vorhandenes Messer fallen lassen, das Rainer aber nicht gesehen hat. Auf jeden Fall hat Oofmann Rainer anschließend die Fresse poliert und ist dann abgezogen, während Rainer zurück ins Haus gekrochen ist.

Richterin hat dann irgendwann noch eingehakt, weil Rainer was von „Mitten in der Nacht“ erzählt hat, dabei hat sich das Ganze irgendwann zwischen Nachmittag und spätem Abend abgespielt. Rainer darauf:

»War ja schon Dunkel wegen Winter. Und wenn es dunkel ist, dann ist es bei mir IMMER mitten in der Nacht«

Unter den Zuschauermasken wurde daraufhin ordentlich geschnauft, aber ansonsten hat die Richterin das so stehen lassen. Es wurde noch gefragt, warum Rainer nicht einfach aufhört mit seinem Zeuch im Internet. Darauf kam 1. wieder die Story, dass er durch seine Arbeit anderen die Stärkt gibt, die sie brauchen & 2., dass er damit ja sein Geld verdient, obwohl das gerade nicht so gut läuft. Hat dann noch ein wenig damit geflext, dass er ja nicht nur Videos macht, sondern auch Musik & Bücher und so. Hat aber nicht gejuckt.

Oofmann hat glaub an der Stelle noch angemerkt, dass Rainer gar kein Geld mehr mit seinem Zeuch verdienen darf, aber das hat an dem Tag niemanden interessiert. Rainer wurde dann soweit nur noch gefragt, ob er nicht von seiner Anzeige zurücktreten möchte, aber nein, das wollte er nicht. Er wollte, dass Oofmann verurteilt wird, weil er denkt, dann wird der Haid wenicher. Lel, als ob. Rainer durfte sich dann verkrümeln, was er erst nicht gerallt hat und weiter ging es mit Zeuge drei.

3. Zeuge: Der junge S.

Dritter und letzter Zeuge war der junge S., der als Einziger was von wegen Messer geschrien hatte und der die Auseinandersetzung vom Auto aus beobachtete. Spannend an der Stelle fand ich, dass der Typ eindeutig Pro Rainer ist. So nach dem Motto: der Junge macht doch nur sein Zeuch, Schuld an allem sind allein die Haider, denn ohne die gäbe es kein Geschrei & die müssten ja nur auf den X-Button drücken. Früher hat er eher Rainer die Schuld gegeben, aber jetzt eben nicht mehr. Außerdem meinte er, dass nach dem Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen die Hölle am ASB los sei. Während Corona war es ruhig, aber jetzt sei es „1000 Mal schlimmer“.


Nun aber zu dem, was er gesehen hat (, oder eben auch nicht). Tatsächlich hat er nämlich ganz genau gar nichts gesehen, was er dann auch kleinlaut & ziemlich nervös zugegeben hat. Als er gekommen ist, war der Streit schon am Eskalieren und er hat wohl nur ganz kurz irgendwas gesehen, dass ein Messer hätte sein können, aber genauso gut auch ein Handy oder einer von Rainers Luans. Er hat einfach nur ganz laut „Messer weg“ geschrien, worauf Oofmann angeblich irgendwas weggelegt & Rainer anschließend eins auf die Fresse gegeben hat. Aber wie gesagt, das hätte sonst was sein können. Anschließend hat sich Oofmann verkrümelt und der S. auch, da ja die Gefahr gebannt war.

Ansonsten kam nur noch recht viel Gejammer vom S.. Er hätte wie alle keine ruhige Minute mehr, das Meiste überhört er, aber manchmal ist er auch kurz davor, rauszugehen & den Leuten eine zu Klatschen. Wie alle will er nur, dass es endlich aufhört & wenn das bedeuten würde, dass man dem ganzen Dorf die Gewerbeerlaubnis entzieht. Dann würde er halt wegziehen, denn er ist selber selbstständig (Irgendwas mit Gartenpflege). Außerdem dreht sein Hund (und generell alle Hunde) durch, wenn die Haider kommen.

Danach ist auch er abgedampft und alles wurde nochmal zusammengefasst. Es gab ein wenig zu Oofmanns Vorgeschichte, was aber egal ist & zum Schluss kam das Urteil. Eine Woche Jugendarrest, 30 Arbeitsstunden (gefordert waren 50) & ein Jahr Altschauerbergverbot.

Das Sagen umwobene Messer wurde nicht mehr erwähnt und die Strafe is wohl angeblich der Standard, den man bei Faustschlägen zu erwarten hat. Notwehr oder so stand nicht zur Diskussion. Auch sah es das Gericht als erwiesen an, dass Oofmann nichts klären, sondern nur einmal mehr Stress wollte.

Dann gab es noch vom Staatsanwalt ein paar mahnende Worte an die Zuschauer & das war im Grunde alles. Falls ich irgendwas vergessen habe oder etwas nicht richtig war, dann bitte ergänzen oder korrigieren. Mitschreibverbot ist ein echter Haider.

Meddl off.

Fazit: Besser hätte es nicht laufen können. Winkler, der schon etliche Male Handys aus den Händen friedlicher Besucher gerissen hat und diese dann auf dem Boden warf, bekam dafür vom Handtuchhaider die Quittung in Form einer blutigen Fresse. Das Märchen von “sieben Jahre Kampfsport” also einmal komplett mehr entlarvt. Dazu ist der Handtuchaider ja schmächtiger und nicht einmal über 20 Jahre alt.

Hinzu kommt noch, dass sich die Auseinandersetzung nicht ummittelbar vor der Schanze abspielte. Winkler suchte einmal mehr die Konfrontation weit, weit weh von seinem Grundstück. Als Winkler damals den Inhalt einer Tasche eines Besuchers demolierte, bekam er auf die Fresse. Als er beim Handtuchhaider handgreiflich wurde, bekam er erneut auf die Fresse. Beide Vorfälle weit, weit weg von der Schanze. Man könnte hier jetzt ein Muster erkennen – KÖNNTE. Aber man kann sich eben auch einfach weiterhin erfolgreich einreden, dass Winkler gegen Mobbing kämpft und die Besucher an allem Schuld sind. Voraussetzung dafür ist dann aber eine geistige Behinderung.

Winkler selber wird die Geschichte als Sieg verbuchen und entsprechend bei weiteren Besuchen noch weiter eskalieren. Damit hat sich ebenfalls niemand einen Gefallen getan.

Und der Zeuge Thomas S. aus der direkten Nachbarschaft? 2018 gab er Winkler noch eine Mitschuld an den Besuchen, heute hat Winkler dann anscheinend nichts mehr mit den Besuchen zu tun und die tauchen da völlig zufällig auf. So wird es sein, bestimmt. Jedenfalls scheiterte die völlig an den Haaren herbei gezogene Behauptung eines Messers krachend vor Gericht.

Dazu das Geheule von Thomas S. vor Gericht über das große Aufkommen an Besuchen. Zur Erinnerung: Wer hatte denn in der Corona-Zeit via Discord und in seinen Videos auf Youtube mehrmals erzählt, dass die Hater jetzt keinen Mut mehr hätten und sich nicht mehr trauen würden? Es war Winkler! Winkler war sich seiner Sache sicher und provozierte aus der falsch geglaubten Sicherheit – so wie seit Jahren nicht mehr – während des “Lockdowns”.

Der User Haltestelle von der Drachenschanze brachte es beim Zeugen Thomas S. auf den Punkt:

Zuerst einmal beantrage ich, dass der Zeuge Reiner W. vor seiner Aussage vereidigt wird. Außerdem möchte ich noch einmal ausdrücklich betonen, dass dieser Zeuge bereits wegen eines Meineides und schwerer Körperverletzung verurteilt wurde.

– Guten Tag Herr S…
– Sie behaupten also den Angeklagten mit einem Messer gesehen zu haben?
– Sie sind bei Nacht am angeblichen “Tatort” mit Ihren Auto vorbeigefahren?
– Wie waren die Lichtverhältnisse zu dieser Uhrzeit?
– Wie waren die Wetterverhältnisse zu diesem Zeitpunkt, gab es eventuell leichten Regen?
– Gab es Reflexionen in der Scheibe von der direkt an der Straße stehenden Laterne?
– Könnte das angebliche Messer eventuell eine Reflexion gewesen sein?
– Welche Farbe hatte denn der Griff des Messers und wie lang war die Klinge?
– Können Sie uns das potenzielle Messer bei den hier liegenden Beispielen zeigen?
– Wie kommt es, dass Herr W. ein ganz anderes Messer indentifiziert hat?
– Wie erklären sie sich, dass kein Messer beim Angeklagten gefunden wurde?
– Wie soll der Angeklagte überhaupt ein Messer bei sich getragen haben?


Herr S. Sie sind also in der Nacht bei schlechten Lichtverhältnissen, in ralativ großer Entfernung am Angeklagten vorbeigefahren und wollen durch die reflektierende Scheibe gesehen haben, wie der Angeklagte Herrn W. mit einem Messer angegriffen hat? Sie können das Messer nicht beschreiben, machen sogar abweichende Angaben zum Geschädigten und können uns nicht erklären wo die Waffe plötzlich hergekommen sein soll? Beim Angeklagten wurde keine Tatwaffe gefunden, der Geschädigte hat keine Schnitt- oder Stichwunden und Sie sind der einzige Zeuge mit persönlichen Verbindungen zum “Geschädigten”?

Wertes Gericht, ich habe keine weiteren Fragen und plädiere auf Freispruch für meinen Mandanten.

War das etwa der Masterplan der Family S. im Dezember? Beim nächsten Besucher rufe ich einfach Messer und dann wird der Hater für Monate hinter Gittern landen. Das wiederum wird dann allen Hatern eine Lehre sein und die Besuche werden künftig komplett ausbleiben, weil das Internet dann ja sieht, dass mit der Nachbarschaft nicht zu spaßen wäre? Liegt der IQ da im Umfeld vom ASB 8 eigentlich irgendwo in einem Haus annähernd im dreistelligen Bereich?

Wenn das das Patentrezept gegen die Besuche sein soll, also mit irgendwelchen krummen Geschichten die Besucher vor Gericht zu ziehen oder die Eskalationsspirale weiter zu befeuern, indem man die friedlichen Besuchern selber “klatscht”, na dann viel Spaß diesen Sommer. Ihr habt es euch verdient!

Die Realität sieht nämlich so aus:

Man stelle sich solche Szenen einmal in irgendeiner beliebigen Großstadt in Deutschland vor. Handschellen und ab zur Wache innerhalb von Minuten.

Am Rand sei noch erwähnt, dass Winkler vor Gericht angab mit Youtube sein Geld zu verdienen. Also explizit nicht Hartz IV zu beziehen. Wie man allerdings von nicht einmal 20.000 Klicks in den vergangen vier Tagen leben möchte, blieb an dieser Stelle offen.

Viel mehr lebt Winkler doch aktuell von Lebensmittelspenden aus dem Internet und der direkten Nachbarschaft. Er ist ein mehrfach vorbestrafter Bettler im Internet.

Für die Vollständigkeit noch die beiden weiteren Berichte, welche jeweils interessante Details (fett markiert) enthalten.

Bilder von innen gibts keine. Da Handy natürlich draussen bleiben musste. Ein paar Hochlichter gab es schon.

Richterin: Wie waren sie denn an diesem Abend bekleidet?
Angeklagter: Mit einem Handtuch. Richterin: Mit einem Handtuch? Im Dezember?
Richterin: Ist der Zeuge Winkler schon da?
Gerichtshelfer: Nein, aber er ist auf dem Weg.
Gerichtshelfer mit hochroten Alkikopf nickt fast ein.
Staatsanwalt: Wie oft sind sie denn in diesem Ort?
Süssmullepolizistin: So 6 mal in einer 10 Stundenschicht.

Rainerle schob sich durch die Tür und quetsche sich in einen Stuhl mit Armlehnen. Bilder wie er aussah gibts ja. Trotz Maske machte sich ein ranziger Duft breit. Er ist auch der einzige der optisch stinken kann.

Vorname? Rainer….mit AI.
Richterin: Haben sie den Angeklagten auch geschlagen?
Rainer: Wenn ich den geschlagen hätte, dann wurde man das sehen. Ich bin ja a weng kräftiger.
Richterin: Wie war das mit dem Handy des Angeklagten?
Rainer: Der hat mich halt gefilmt und ich hab mir sein Handy geschnappt und so weg geworfen.
Staatsanwalt: War das Handy da noch in Ordnung?
Rainer: Nein das war da schon kaputt.
Staatsanwalt: Naja, es scheint ja noch funktioniert zu haben da er sie ja filmte”

Rainer: Des hat schon an Sprung ghabt, hab das dann so weg geworfen. (Rainer macht Wurfbewegeung)
Staatsanwalt: Hatten sie an diesem Abend Alkohol getrunken?
Rainer: Nein. Wenn ich was trinke dann nur Met. Und das muss schon viel sein bei meiner Masse.
Rainer setzt auch zu seinem Monolog gegen Mobbing an. Wird aber nach 2 min vom Staatanwalt abgewürgt.
Richterin: Herr Winkler sie sind entlassen.

Rainerle schnallt nichts. Sieht den Stenografen an der nickt und Rainer schaufelt sich aus dem Stuhl. Zupft die Jogginghose aus dem Arschgebirge und dampft ab. S. war total überfordert, stammelte und nuschelte vor sich hin. Er war sich plötzlich doch nicht mehr sicher das ein Messer im Spiel war. Jammerte herum dass das Dorf sehr unter dem Spiel leide. Die armen Hunde drehen durch. Er fordert ein Gewerbeverbot für Wongel oder für den ganzen Ort.

Dann kam noch die Frau von der Jugendhilfe und sprach über den Angeklagten. Unwichtig.

Staatsanwalt Plädoyer: So gehts ja wohl nicht. Er geht schon davon aus das der Angeklagte mit der Absicht nach ASB gekommen ist um Wingel zu trizen. Und auch auch ein Wort an die Zuschauer. Die Leute im Dorf wollen ihre Ruhe. Ich fordere hiermit 1 Woche Jugendarrest, 50 Arbeitsstunden und 1 Jahr Betretungsverbot für ASB. Von den Gerichtskosten empfehle ich abzusehen, da der Angeklagte sich in einer Ausbildung befindet.

Und wie gesagt Urteil war 1 Woche Jugendarrest, 30 Arbeitsstunden und 1 Jahr Betretungsverbot für ASB. Kosten soll der Angeklagte tragen. Zusammenfassend kann man sagen. Rainerle ist und bleibt Unbesiegt. Nach heute mehr den je.

Bericht Nr. 3:

Bericht: Gerichtsverhandlung Handtuchhaider gegen Wingl – möglichst neutral!

Kurz vor Eintritt wurde man durchsucht und es wurde einem alles Elektronische abgenommen, sodass keine Aufnahmen möglich waren. Ein Aushang vor dem Saal verriet, dass mit Anhängern der YouTube-Bekanntheit „Drachenlord“ zu rechnen ist und diese sich störend auf die Verhandlung auswirken könnten. Es durften nur sieben Zuhörer in den Saal.

Generell war der Handtuchhaider etwas unbeholfen und verstrickte sich immer wieder in fadenscheinige Ausreden. Beispielswiese auf die Frage hin, warum er an jenem Abend dort auftauchte, antwortete er in etwa, er wolle die „Sache mit seinem kaputten Handy mit Rainer klären“ (Rainer hatte das Handtuchhaiderhandy damals bei einem anderen Besuch über die Straße gefetzt). Die Richterin fragte daraufhin, warum man dies dann im Winter nur mit einem Handtuch bekleidet und einer Dose Bier in der Hand lösen wollte.

Erste Zeugin war eine blonde Polizeibeamtin. Hier gibt es nicht viel zu erwähnen außer, dass am Schaurigen Berg täglich etwa 4 bis 5 Polizeieinsätze stattfinden.

Direkt danach kam dann der große Auftritt unseres molligen Putzlumpens. Und da war er: Ausgewaschenes Meddl-T-Shirt auf Vollspannung, kurze Jogginghose und der verschnittene Iro durfte auch nicht fehlen. Er nahm auf dem viel zu kleinen Zeugenstuhl Platz und bedeckte ordentlich beide Armlehnen. Die etwas verwunderten Blicke der Vorsitzenden und Justizbeamten auf das abenteuerliche Auftreten vor Gericht waren nicht zu übersehen.

Ich halte mich hier kurz:

Die Richterin verwendete den Begriff „Pilgern“.

Bei der Feststellung der Personalien hat Rainer seinen Namen genannt, Zitat: „Rainer mit AI“.

Generell wirkte Rainer eher ruhig und besonnen.

Er sprach den Handtuchhaider mit „Der Herr“ an. Beide haben sich vor Gericht per „Sie“ angesprochen.


Quintessenz seiner Aussage war, dass er sich an so gut wie keine Details mehr erinnere, da ja sowas täglich vorkomme. Als es um den Faustschlag durch den Handtuchhaider ging wusste Rainer für einen Augenblick nicht mehr, ob das im Sommer oder im Winter war. Jedenfalls sei es Dunkel gewesen und die Richterin musste ihn daran erinnern, dass der Vorfall im Dezember stattfand.

Auf einer Skala von 1 bis 10 der schlimmsten Besuche war der Handtuchhaider eine 8

Rainer äußerte sich zur Anschuldigung, er habe den Handtuchhaider auch geschlagen in etwa mit: „Wenn ich überhaupt zuschlage, dann nie ins Gesicht, da halte ich mich fern von, da ich ja doch schon sehr stark bin, ich habe ihn höchstens von mir geschubst“.

Rainer empfindet Beleidigungen gegenüber seinem Gewicht oder so etwas wie „Hurensohn“ nicht als beleidigend. Er hat ausdrücklich erwähnt, dass er es jedoch als extrem beleidigend empfindet, wenn man ihn „Lügenlord“ nennt.

Auf die Frage des Staatsanwaltes hin, warum er denn nicht mit YouTube aufhöre, fing Rainer an einen Monolog zu halten über seinen Kampf gegen Mobbing.

Rainer erwähnt, dass er 100e Videos täglich macht und nur ein kleiner Teil davon auf YouTube landet.

Anschließend wurde noch ein Nachbar als Zeuge gerufen. Im Dorf scheint die Stimmung sich geändert zu haben. Damals wurde Rainer an allem die Schuld gegeben. Heute scheint man der Meinung zu sein, dass die Hater endlich aufhören sollten dort hin zu pilgern und Rainer einfach sein Leben so leben soll, wie er will – samt YouTube. Fakt ist: Die Anwohner leiden stark unter den Besuchern sowie unter Rainer. Er wirkte wirklich verzweifelt.

Das Urteil war weniger Mild als erwartet: 30 Stunden Gemeinnützige Arbeit, 1 Jahr Schanzenverbot sowie 1 Woche Jugendarrest. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!

Bei dem Urteil spielt natürlich die Vorgesichte (welche hier bewusst unerwähnt bleibt) vom Handtuchhaider ein Rolle. Auch der Umstand dort ohne Beistand eines Anwalts aufzuschlagen, war sicherlich nicht Handtuchs beste Idee. ¯_(ツ)_/¯

Das Best Of Youtube zum Drachenlord am 16.07.2020

Kreisenda Igel mit [Best Of] LP Darksiders II Deathinitive Edition Part 14

Das Best Of Twitter zum Drachenlord am 16.07.2020

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