#twittergrind – Tägliches Update zum Drachenlord am 06.06.2018

Der Tag beginnt für Rainer gegen 11:39 Uhr mit einem “Frühstücksstream” auf Younow. Es sind nur wenig Zuschauer da und so ist der Abo-Chat aus. Rainer selbst ist “mal wieder zwischen Tür und Angel” und “muss” erst einmal eine E-Mail im Stream schreiben. Daher dauert der Stream auch nur 33 Minuten.

Highlights:

  • Chat: “Hast du für Younow feste Streamzeiten?” Rainer: “Nein, leider nicht. Weil ich kann mir keine festen Streamzeiten erlauben, weil ich ständig etwas am machen bin. Ein Video am machen bin, Let’s Plays aufnehmen, weil ich einmal früher und einmal später aufstehe.”
  • “Das Problem ist, dass ich mir keine Routine angewöhnen kann, weil das immer unterschiedlich ist.”
  • Chat: “Bezahle immerhin fünf Euro um dir beim E-Mail schreiben zuzusehen.” Rainer verdreht die Augen: “Ja es tut mir leid, dass ich meine Arbeit machen muss! Meine Güte! Ich hätte den Stream auch komplett ausfallen lassen können. So wie die ganze letzte Woche und diese Woche auch fast schon. Ich tue was ich kann, Leute. Ich bin momentan echt zwischen Tür und Angel, weil ich hier und da überall etwas machen muss.”
  • Chat: “Nicht ausfallen lassen.”  Rainer: “Ich mache nur eine halbe Stund gerade und dann muss ich halt auch während des Streams einmal kurze eine E-Mail schreiben und so.”
  • Chat: “Als Selbstständiger muss man sich die Arbeitszeit halt selber einteilen.”
  • Rainer: “Tue mir bitte den Gefallen und lasse es mit Selbstständiger. Das hört sich so nach selbstständiger Schichtarbeiter an.”
  • Laut Rainer wäre “Youtuber” das bessere Wort. Trotzdem reicht die Zeit bei ihm nie aus: “Ja. Das bringt bloß nicht, wenn ich bloß einen 24 Stunden Tag habe von dem ich 4 schlafe.”
  • Chat: “Warum nur 4 Stunden schlafen? Das ist aber auf Dauer ungesund.” Rainer schüttelt den Kopf: “Habe ich keine große Wahl. Auf Dauer ungesund? Ich mache das seit 10 Jahren. Das ich im Sommer vier Stunden, fünf Stunde schlafe und am Sonntag dann sechs und sieben Stunden. Bis lang komme ich gut damit klar.”
  • “Als ich jünger war, habe ich länger geschlafen tatsächlich. Bis ich ungefähr 12 war, habe ich so gut wie gar nicht geschlafen. Ganz so als Baby zwischen sieben und acht habe ich fast 24/7 geschlafen. Und als ich dann sechs oder sieben war, bis ich so zwölf, dreizehn war, habe ich so gut wie gar nicht geschlafen. Auch keine Mittagsschläfchen gemacht und gar nichts, weil ich es nicht gepackt habe.”
  • “Mit 20” hatte Rainer dann immer so zehn Stunden geschlafen und ist “dann nicht aus dem Bett gekommen”.
  • “Als ich mit Youtube angefangen habe, mit 21, 22, habe ich angefangen immer weniger zu schlafen, bis ich dann irgendwann auf einem kontinuierlichen Schlafrhythmus von vier Stunden war.”

Zusammenfassung vom Turnschuhmann:

Um 16:19 Uhr gab es dann ein neues Video auf dem Hauptkanal. In “Der Junge des Wolfes Part 1 / Drachenlord” liest Rainer eine Geschichte vor und hat diese sogar vertont.

ReUpload:

Zum heutigen Abschluss sei noch ein lesenswerter Artikel über unser Dickerchen ans Herz gelegt. Gut recherchiert und knackig formuliert, findet man hier Rainers aktuelle Situation beschrieben:

Der “Drachenlord” hat neben unzähligen teils mehr, teils weniger lustigen Geschichten aus seinem Alltag mehrere entscheidende Fehler in seiner Onlinekarriere gemacht, die ihm auch das reale Leben immer mehr erschweren. Denn er hat in einem Wutvideo nicht nur seine vollständige Adresse genannt – er hat auch seinen “Hater” angeboten zu ihm zu kommen und sich Prügel abzuholen. Auch versuchte der “Drachenlord”, der neben seiner eher zweifelhaften YouTube-Karriere und Online-Streams keine weiteren Einnahmen erzielt, seine Haushaltskasse durch einen Posterverkauf auf seinem fränkischen Hof anlocken, der neben einigen Stallungen und eigentlich idyllischer Lage einen deutlichen Zustand der Baufälligkeit und der Verwahrlosung zeigt.

Aufgewachsen in zerrütteten Familienverhältnissen ist er der vermutliche Alleinerbe und alleinige Bewohner des ehemaligen fränkischen Bauernhauses mit angeschlossener Werkstatt und Scheune, dass mittlerweile an Wochenenden von dutzenden Menschen aufgesucht wird, die einen Blick auf den “Drachenlord”, seine “Drachenschanze” genannte Behausung und die Umgebung des Dorfs erhaschen wollen. Leider nehmen sie dabei auf nichts Rücksicht: Der Hof wird beschmiert, beworfen, bepöbelt. Dem “Drachenlord” und seinen Nachbarn wird aufgelauert, ihre Grundstücke werden beschädigt, im nahen Wald werden die Bäume beschmiert, das ganze Dorf und auch die Nachbargemeinden leiden unter den Zuständen. So gerät die an sich verschlafene Region nach und nach in einen völligen Zustand des Wahnsinns der von “Swatting” beim Drachenlord bis zu Drohnenflügen über die Liegenschaften reicht.

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