#twittergrind – Gerichtsverhandlung vom Drachenlord #AufgelauertUndZugeschlagen

Die 56 Minuten lohnen sich auf jeden Fall. Eine klasse Lieferung die in keinem Regal fehlen darf! Danke an alle drei Sprecher im Podcast, besonders an Drollidrachi.

Der Podcast wurde am Montag, dem 25,10,16 aufgezeichnet und an dem Tag war auch die Gerichtsverhandlung.

Es gibt einen aktuellen Artikel zu Hintergrundfragen (z. B. Was kostete den Drachenlord der Spaß inkl. Prozesskosten) hier auf unser Seite.

Zusammenfassung:

  • Unser Drachenlord erscheint, wie es sich gehört, in kurzer Hose und Kapuzenpullover mit Schriftzug inklusive Tabaktuch vor dem Gericht (siehe Bild oben).
  • Schlechte Laune stand ihm ins Gesicht geschrieben.
  • Verhandlung in Neustadt an der Aisch der Gemeinde Bayern.
  • Tabaktuch musste er abnehmen als er vom Justizbeamten auf Waffen abgesucht wurde.
  • Der Begriff Haider fällt während der Verhandlung insgesamt nur einmal.
  • Rainer wird nicht durch seinen Onkel vertreten. Er taucht nämlich ohne Anwalt beim Gericht auf.
  • Polizei kennt das Drachengame gut und ist bestens informiert.
  • Geruch von Rainer eher als anstrengend wahrgenommen.
  • Gerichtssaal war gigantisch weil der Richter unsicher war ob Reichsbürger, Liker oder Haider auftauchen würden. Die Aussage vom Richter an die geladenen Zeugen war, dass der Termin nicht an die große Glocke gehängt werden soll.
  • Rainer verdient zwischen 200 und 400 Euro. Aber nur wenn es gut läuft und Arbeitslosengeld bekommt er nicht.
  • Im Eröffnungsplädoyer fragt der Richter wo der Anwalt von Rainer sei.
  • Rainer antwortete darauf, dass er mit seinem Onkel Alfred gesprochen hatte aber dieser keine Zeit hätte. Rainer wüsste aber auch nicht was da los ist, er hätte halt mit einer Aussage abgesagt.
  • Laut Richter hatte sich aber niemand für ihn als Anwalt angezeigt.
  • Richter erwähnt, dass Rainer Zeitarbeiter sei aber da widerspricht Rainer. Er wäre arbeitslos mit Kleingewerbe.
  • Zum Vorfall: Der Lard ist durch Lärm wach geworfen und sich allgemein seines Lebens nicht mehr sicher. Den Stock hatte er daher als Notwendigkeit dabei. “Der Stock ist eine Notwendigkeit”.
  • Rainer: “Ich wollte noch nie jemanden verletzten”.
  • Rainer stellt sich weiter als Opfer da und erzählt von diversen Haideraktionen gegen ihn.
  • Der Richter fragt ob die Besucher jetzt auf seinem Grundstück waren bzw. den Zaun überwunden hätten.
  • Erst sagt Rainer ja, dann gibt er doch zu die Besucher hätten den Zaun nicht überwunden.
  • Rainer klärt das Gericht minutenlang über die Ortsverhältnisse auf, wo welche Straße liegt und welcher Nachbar wo wohnt. Trockene Antwort vom Richter: Die Ortsverhältnisse sind dem Richter bekannt.
  • An dem Tag war die Polizei bereits einmal vor Ort und die Beamten fanden Rainer völlig durchnässt in einer Wiese vor wo er angeblich Haider gejagt hätte.
  • Im Gericht wird zwischen Likern, Haidern und Fans unterschieden aber man wüsste allgemein jedoch nicht welche Person was ist.
  • Plädoyer der Staatsanwältin fragt erneut nach dem exakten Tathergang. Rainer widerspricht sich hier erneut in fast jedem Satz.
  • Erwähnt einen Böller aber dieser taucht nie wieder mit einem Wort in der Verhandlung auf.
  • Beispielsweise wollte Rainer, laut eigener Aussage, nur dem Auto ausweichen.
  • Sie fragt Rainer was das für ein Stock gewesen sei worauf Rainer mehrmals erwähnt, dass er Kampfsport gemacht hat und Kampfsporterfahrung hat.
  • Der Drachenlord wollte das Auto der Besucher lediglich mit einer Delle “markieren”  um es später erkennen zu können. Diese Aussage wird so später gar nicht mehr in Frage gestellt weil sämtliche Anwesenden aus dem Augen verdrehen eh nicht mehr herauskamen.
  • Staatsanwältin völlig verunsichert von der Tatsache das Rainer sein Haus verlassen hat und nickt irgendwann nur noch resignierend weil ihr sinnloseste Geschichten von Rainer aufgetischt wurden.
  • Erster Zeuge, der Polizist. Er erweist sich als Ehrenmann und ist geladen als Zeuge. Geschätzte Ende 30 mit Glatze und erwähnt direkt zu Beginn seiner Zeugenaussage, dass jedem Polizisten die Adresse Altschauerberg 8 bekannt ist.
  • Es fällt das Wort “Haider”, da laut Aussage der Polizei es oft unklar sei wer “Liker” oder “Haider” ist.
  • Laut Polizist wird Rainer zwar nicht immer körperlich gewaltig, ist jedoch allgemein sehr aggressiv und besonders gerne attackiert er verbal.
  • Polizist erwähnt die vielen Youtubevideos die belegen wie verbal Rainer oft eskaliert.
  • Der Polizei wurde das Video zugespielt in welchem Rainer den Tatablauf beschreibt mit dem Stock.
  • Das Video selber konnte im Gerichtsverfahren nicht verwendet weil “der Link kaputt war”. Das triggerte Rainer sehr worauf er aufsprang und einwarf, dass das Video noch online wäre und er es auch noch hat.
  • Gibt eigentlich viele Einsätze der Polizei am ASB8 aber vieles stellt sich dann als Nichtigkeit heraus.
  • Staatsanwältin fragt Polizist, wie viel Kraft es braucht eine Autoscheibe zu zerschlagen.
  • Laut Polizist braucht man dazu sicher Kraft. Worauf Rainer dem Polizisten ins Wort fällt, “ja, dazu braucht man Kraft”.
  • Zeuge 1: Baujahr 93, von Beruf Monteur und laut Podcast ein Snitch (Verräter). Erschien komplett im Anzug vor Gericht.
  • Zeuge 1 streitet alles ab, zieht sich ständig ‘aus der Affäre’ obwohl er ja nur als Zeuge geladen war.
  • Allgemein spielen beide Zeugen den Vorfall runter. Waren dort am Altschauerberg nur um einen Kumpel zu besuchen, nur aus purem Zufall.
  • Rainer hatte keine Fragen mehr an Zeugen 1.
  • Zeuge 2, Baujahr 95 und Student.
  • Erzählt man hätte bei Rainer geklingelt worauf Rainer sofort unterbricht und schnauft: “Die Klingel geht gar nicht”.
  • Zeuge 2 wurde von der Scheibe getroffen und hatte daher Schnittverletzungen.
  • Auf Frage vom Richter wie schwer die Verletzungen waren, spielt Zeuge 2 alles runter. “War gar nichts” laut Aussage Zeuge 2.
  • Stock hat nur die Scheibe getroffen und nicht mehr den Insassen und daher wurde die gefährliche Körperverletzungen fallen gelassen und es war nur noch Körperverletzung.
  • Ausführliche aber sinnloseste Erklärungen vom Drachenlord welcher Ort wo im Landkreis liegt, quittierte der Richter mit der Ansage: “Der Landkreis ist dem Gericht bekannt Herr Winkler”.
  • Rainer fragt Zeuge 2 warum sie ihn besucht haben obwohl er hundertfach in seinen Videos sagte, er wolle kein Besuch.
  • Zeuge 2 entgegnet schlicht, dass er weder ihn noch die Videos vorher kannte was Rainer nicht wirklich in den Kram passte.
  • Zeuge 3 und 4 wurden nach Rücksprache von Staatsanwältin und Richter nicht mehr gehört weil es weder vor noch zurück ging an diesem Punkt.
  • Es kommt heraus, dass Rainer wegen einer falschen Aussage an Eides Statt (§156 StGB) bereits einmal zu 30 Tagessätzen verurteilt wurde.
  • Die 15.000 Euro Stromschulden sind bestätigt.
  • Abschlussplädoyer vom Drachenlord: Er wird keine Berufung einlegen weil er “eh nicht besser davon kommt” worauf dem Richter doch ein Schmunzeln über das Gesicht fuhr.
  • Dann fällt der Satz von Rainer: “Es kommt eh noch mehr auf mich zu”.
  • Die Hände wurde komplett weiß vom Drachenlord während der Urteilsverkündung weil er so angespannt war.
  • Verurteilt zu 60 Tagessätzen a 15 Euro.
  • Letztes Wort vom Richter: “Trotz unangenehmen Besuch würde es nicht rechtfertigen, strafbare Handlungen vorzunehmen”.
  • #unbesiegt

Erinnerung an den Vorfall:

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